Sehenswürdigkeiten des Wildparks

Reiherkolonie

Am westlichen Waldrand des Wildparks befindet sich die Graureiherkolonie. Seit 1934 ist bekannt, dass Graureiher ihr Brutgebiet im Wildpark auf Altkiefern eingerichtet haben. Die Reiher beherrschen die Lufthoheit im Wildparkgebiet. Gegenwärtig beträgt die Brutkoloniegröße ca. drei Hektar. Es werden jährlich 200 bis 300 Brutpaare gezählt. Obwohl die Graureiher im Herbst gen Süden ziehen, gibt es eine zunehmende Zahl von Vögeln, die in der Havellandschaft überwintern. Seit 1989 ist die Graureiherkolonie als Flächennaturdenkmal unter Schutz gestellt.

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Kaiserbahnhof Wildpark

Der Architekt Eberhard von Ihne erhielt 1905 den Auftrag, den Kaiserbahnhof Wildpark im englisch-cottage Stile zu projectieren. 1909 wurde die Hofstation, bestehend aus Bahnhofshalle und Empfangsgebäude, eingeweiht. Nur neun Jahre wurde der Bahnhof als Hofstation genutzt, danach hat der Kaiserbahnhof seine Funktion eingebüßt. Erst nach 1933 stationierte das Geheime Oberkommando der Luftwaffe hier den Befehlszug Görings. Danach wurde die Hofstation für unterschiedliche militärische Zwecke genutzt und ab 1959 der Deutschen Reichsbahn übertragen. Wegen Einsturzgefahr blieb jahrelang das unter Denkmalschutz stehende…

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Wildpark e.V.

Die denkmalgerechte Erhaltung und Pflege des Wildparks in Anlehnung an die Lenné’sche Vorstellungen zum “königlichen Wald”.

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